"nichil enim contra naturam bene fit" (gegen die Natur anzugehen tut nicht gut, F IV, 16; 1349*)
  roses are still roses (1998)        

 


 

"amo, sed quod non amare amem, quod odisse cupiam"

(ich liebe, aber das, was ich lieber nicht liebte, das was ich zu hassen wünschte, IV, 1;EP, S. 85*)".

*Quellenangabe: Die lateinischen Texte entstammen dem Buch „Petrarca“ von Gerhart Hoffmeister

 
 
         
 
 
“Die durch die massive Einwirkung von Schusswaffen zerstörten Seiten des Buches verweisen auf die Verletzlichkeit des Menschen auf diesem Weg der Sinnsuche. Eine Doppelseite trägt das Begriffspaar „ROSE GARDEN BATTLE FIELD“. Das äußerst komplexe Symbol der Rose – sowohl himmlische Vollkommenheit als auch irdische Leidenschaft, Ewigkeit und Zeit, Leben und Tod – wird zum inneren Schlachtfeld des Künstlers.      
 
 
     
               
 
 

Gerhard Multerer steht mit dem Wander- und Naturmotiv in der Tradition der Romantik, als Künstler die in Vernunft und Gefühl aufgespaltene Welt in ein harmonisches Ganzes zusammenführen wollten. Der (...) für Gerhard Multerer typische Antagonismus zwischen Ratio und Emotion speist sich also nicht nur in diesem Buch aus neoromantischem Gedankengut.“ (Reinhard Grüner 2007)